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#16

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 06.06.2010 15:37
von Rin • Clueless Keeper | 202 Beiträge

Rin war so damit beschäftigt den Jaguar zu kraulen, zu umarmen und sich an ihn zu schmiegen, was ihr ein wenig trost spendete, dass sie kaum mitbekam wie der Mann zu ihnen stieß. Stumm beobachtete sie ihn und legte den Kopf schräg. Was jetzt?! Ist er jetzt mein neuer Meister? Aber hat mich nicht gekauft... Bin ich nun seine Sklavin? Als er sie plötzlich ansah, sah sie, leicht errötend, weg. Was zum Teufel ist hier los!? Als er dann auch noch seine Hand nach ihren ausstreckte, riss sie erschrocken die Augen auf. Er wird doch nicht...! Ängstlich sah sie auf ihr verbundenes Handgelenk. Doch er interessierte sich weniger für ihr Verband als für die Handscgellen die immer noch ihre Handgelenke zierten. Ehrfürchtig beobachtet sie wie der Fremde das Metall, welches so oft schmerzlich in ihr Fleisch schnitt, einfach schmelzte und es dann angewidert wegwarf. Sie wollte sich gerade bei ihm bedanken, doch er kam ihr zuvor. Es ist ihm egal?, fragte sie sich verwundert. Ich glaube nicht, dass er mich als Sklavin will. So abweisend wie er ist... Tze! Ich komm auch ohne diesen arroganen Kerl klar! Jedoch lief ihr ein kalter schauer über den Rücken als sie ihn ansah, der sich gerade abwandte und langsam losging. Seufzend stand sie auf, richtete ihre Pluderhose und das mit Pailletten besetztem Top, welche ein wenig verrutscht waren. Dabei bewegte sie leicht ihre Rute und ihre Ohren. Sie wollte sich gerade abwenden und gehen als der Fremde zu ihr zurückkam und meinte er wolle sie doch mitnehmen. Wütend fletschte sie die Zähne und legte die Ohren zurück.
"Danke, Mister! Aber ich komm auch ohne euch zurecht!" Der Typ kann sich auch nicht entscheiden was er will! Sie war so wütend das sie nicht bemerkte, dass ihre Kräfte sich bündelten. Und als sie es merkte, war es schon zu spät. Ein leicht verschrotteter Motorroller, der in der Gasse stand, explodierte. Verdammt! Ich hab das noch nicht unter kontrolle! Ich muss unbedingt zu meinen Brüdern! Leise fauchte sie. Vielleicht sollte ich doch erst mal mit ihm mit? Wieder ein leises fauchen. "Also gut ich komm mit. Aber denk bloß nicht ich komm mit, weil du mir geholfen hast!" Arrogant warf sie ihr Haar über die Schultern und maschierte, mit einem leicht übertriebenem Hüftschwung, los. Den dargebotenen Manel ignorierte sie. Sie hatte vier Jahre lang Zeit gehabt zu lernen ihre Merkmale zu verstecken; und das tat sie auch: die Ohren waren zwischen ihrem dichtem Haar verborgen, die Rute war in der weiten Pluderhose verschwunden und ihre Zähne sah man eh nur wenn sie sprach oder wenn sie lachte; und das tat sie so gut wie nie.

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#17

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 06.06.2010 21:28
von Alan • Anführer - Bloody Shadow Claw | 327 Beiträge

Apollo sah zu Orpheus und zog eine Augenbraue hoch, während er den explodierten Motorroller ignorierte. Niedlich, ja? Ich glaube an der Einschätzung von anderen musst du erst noch arbeiten. Orpheus kicherte und ging zum Ende der Gasse. "Jetzt muss ich mich wieder in diese dähmliche Tranzparenz begeben, oder?" Apollo nickte leicht, während er eine Sonnenbrille aus seiner Hosentasche zog, die er sich aufsetzte. Da in der Zwischenzeit die Straßenlaternen an gegangen waren, würde man ansonsten seine Katzenaugen bemerken. "Ich weiß, dass du das nicht leiden kannst. Aber es muss nun mal sein.", meinte Apollo und trat aus der Gasse. Seufzend machte der Jaguar sich schließlich unsichtbar und folgte Apollo. Nachdem sie ein paar Minuten gegangen waren, kamen sie schließlich an Apollo's Hotel an. Apollo hängte sich seine Jacke über die linke Schulter, sodass man die Schusswunde nicht sehen konnte und betrat die Eingangshalle. Als die Empfangsdamen in erblickten, begannen sie zu streiten. "Ich betreue ihn!" "Nein, ich mache das!" Er rollte mit den Augen, während er sich an den Tresen begab. "Wie ich das hasse.", murmelte er leise. Dann setzte er ein verführerische Lächeln auf und räusperte sich leicht. "Verzeihung.", hauchte er. "Könnte eine der Damen sich eventuell die Zeit nehmen mir Aufmerksamkeit zu schenken?" Eine der Frauen gab sich geschlagen, während die andere zum Tresen tippelte. "Was kann ich für Sie tun?" "Ich bräuchte ein Zimmer, für meine Begleitung." Die Empfangsdame warf einen verächtlichen Blick auf das Mädchen. "Tut mir leid wir sind ausgebucht." Apollo seufzte. Na klasse. "Er sah zu dem Mädchen. "Na dann komm' einfach mit." An der Treppe die nach oben führte blieb er stehen und drehte sich noch einmal um. "Wenn Sie sie noch einmal so böse anstarren, dann sorge ich dafür, dass sie gefeuert werden." Als sie an Apollo's Zimmer angekommen war, ging er hinein und schloss hinter dem Mädchen die Tür. Nachdem er sich den Mantel abgestreift hatte, deutete er auf ein Telefon, das auf dem Nachttisch stand. "Wähle einmal die 0 dann wirst du mit dem Zimmerservice verbunden. Bestell dir irgend etwas und sag' sie sollen das dann einfach auf die Rechnung setzen." Traurig und sehnsüchtig zugleich, sah er auf das Bild, das neben dem Telefon stand. Es zeigte ihn und seine Schwester mit gerade mal 5 Jahren, wie sie sich umarmten und fröhlich lachten. Was Artemis damals unten auf das Bild geschrieben hatte, wusste er auswendig: Happy Birthday! Ich wollte dir sagen, dass du der allerbesteste Zwillingsbruder bist, den ich mir jemals wünschen könnte. Wie Mama sagen würde 'mein Herz ist auf ewig mit deinem verbunden und meine Seele auf ewig mit deiner' ich habe dich ganz dolle lieb. Deine dich immer liebende Artemis! Er seufzte leise. Er ging zu einem Schrank der an der Wand stand und holte ein ärmelloses Shirt heraus. Er zog sein blutiges Hemd aus, wobei man seine ganzen Kampfnarben sehen konnte, warf es durch die offene Badezimmertür und streifte sich dann das andere Shirt über. Orpheus stand bereits mit Verbandszeug bewaffnet vor dem Sessel, mit dem Apollo sich die Schusswunde verband. "Ist echt alles okay?" "Klar, keine Panik ich bin doch hart im nehmen." Orpheus setzte sich neben den Sessel und legte seinen Kopf auf die Armlehne. "Da bin ich froh. Ich hab' dich lieb, Kumpel." Apollo schmunzelte und streichelte, Orpheus zwischen den Ohren, was diesen noch lauter schnurren ließ als zuvor. "Ich habe dich auch lieb du kleiner Irrer." Das war einer dieser Momente, in denen Apollo's ganze Kälte einfach schmolz und er Wärme ausstrahlte. Einer dieser Momente, die ziemlich selten waren.


<- mein Baby!

zuletzt bearbeitet 06.06.2010 21:30 | nach oben springen
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#18

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 08.06.2010 16:30
von Gabriel • Stormier Guardian | 386 Beiträge

Gabriel rauschte mit über 200km/h über die Landstraße. Im Rückspiegel seines Motorrads sah er seinen Bruder in seinem schnittigen Sportwagen und musste schmunzeln. Sie konnten verschiedener nicht sein - und das fing schon beim aussehen an. zwar hate sie den selben Körperbau und Gesicht, jedoch unterschiedliche Augen- und Haarfarben. Und diese unterschiede spiegelen sich auch in ihren Charakteren wieder. Dennoch hatten sie viel gemeinsam - und das war auch gut so. Seit sie alt genug und die Erlaubnis ihrer Eltern, die mittlerweile verstorben waren, hatten, reisten sie zu jeder Stadt und wenn es sein musste auch in ein anderes Land, um ihre geliebte, kleine Schwester zu finden. Ob sie schon herausgefunden hat, was für Fähigkeiten sie hat? Ein trauriges und sehnsüchtiges Seufzen entwich seiner Kehle. Immer wieder sah er das kleine, niedliche Mädchen, welches nur 2 Jahre jünger war, vor seinem innerem Auge. Gabe biss die Zähen zusammen und unterdrückte ein Fauchen, obwohl ihn niemand hören würde. Wir werden dich zurückholen, Rin! Das versprech ich dir!
Er war so in seinen Gedanken verieft, das er erst im letzten Augenblick die Ausfahrt sah. Er fuhr, dicht gefolgt von seinem Bruder, die Straße entlang und sah, dass sie in eine Stadt führte. Zwar war diese noch einige Kilometer entfernt, aber sie würden trotzdem nachsehen ob dort irgendetwas ungewöhnliches auf sie wartete und auch ob sie hier ihre Schwester fänden.
Nach einiger Zeit, kamen sie dann in der Stadt an. Voll Krass! Das sieht ja echt riesig aus..., erstaunt betrachtete er die Häuser. Er parkte vor einem Hotel und stieg von seinem Motorrad. "Musst du denn immer die teuersten nehmen?" Gabriel drehte sich um und grinste Miguel verschmitzt an. "Wenn wirs uns doch leisten können... warum nicht?" Er grinste immer noch.
Sie checkten ein und gingen in ihr Doppelzimmer, während Miguel sich frisch machte, setzte sich Gabe auf sein Bett und starrte aus dem Fenster. "Mig? Fangen wir gleich an uns umzusehen? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass in diester Stadt irgendetwas Merkwürdiges vor sich geht..." Ein brummen aus dem Bad war die Antwort. Ein lächeln konnte er nicht unterdrücken. Gabe stand auf und packte seine und Miguel's Sachen in die Stränke, außer die Waffen, die legte er aufs Bett. Seine Dolche schnallte er sich an diversen Körpereilen wie den Waden, die Hüfte und an den Handgelenken. Unter seiner weiten Kleidung würde man sie nicht bemerken. Auch die Wurfmesser seines Bruders würde man nicht wahrnehmen. Gabriel wartete, bis Miguel sich seine Messer um die Hüften gebunden hatte und verliessen dann das Zimmer, darauf bedacht ihre Kätzischen Merkmale zu verstecken. Auf dem Flur begegneten ihnen zwei Frauen die anscheinend in dem Hotel wohnten. Sie starrten sie erst an, tuschelten und kicherten dann. "Ich glaub es fängt wieder an Mig!" Flüsterte er seinem Bruder fauchend zu. "Vielleicht hätten wir uns doch in unserer Katzengestallt auf die Suche machen sollen?" "Und das sagst du mir erst jetzt?" Mig sagte nichts und zuckte nur mit den Schultern. Genervt sah er seinen Bruder an. "Naja dann eben draußen..." Dort angekommen sahen sie sich kurz um und als niemand zu sehen oder überhaupt wahrzunehmen war, kletterten sie auf den nächstbesten Baum und sprangen dann in ihrer Katzengestallt herunter. Dann liefen sie in richtung Stadtmitte.


zuletzt bearbeitet 09.06.2010 16:54 | nach oben springen
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#19

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 08.06.2010 20:16
von Jail • Anführerin - Dark Shadow Claw | 593 Beiträge

Artemis' Wut legte sich und ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. "Reika ist ein schöner Name.", meinte sie ehrlich. "Und das, was du gerade getan hast, kann ich schon verstehen. Ich bin manchmal ähnlich. Also ich bin manchmal ziemlich ... wie sagt man? Temperamentvoll? Ja das wird es wohl sein." Artemis lachte kurz, wobei sie das Tempo ein wenig verlangsamte. "Das war übrigens ehrensache. Und ich bringe dich an einen Ort an dem du sicher bist. Dort gibt es sehr viele andere von uns also wirst du dich nie allein fühlen. Sogar die Menschen dort mögen uns, weil ..." Mit einem Mal gab der Mottor von Artemis' Wagen merkwürdige Geräusche von sich. "Das darf doch wohl nicht ..." Sie drückte das Gaspedal durch und das Auto kam zum stehen. Durch einen schnellen Blick auf die Benzinanzeige bestätigte sich ihr Verdacht. "Das Verdammte Bezin ist leer!!!", schrie Artemis und stieg aus. "Verdammter Mist!!! Jetzt kann ich noch mal zurück in die Stadt rennen!!" Entnervt öffnete sie den Kofferraum und holte einen Benzinkanister heraus. Nachdem sie den Kofferraum wieder zu geknallt hatte, stieß sie ein melodisches Pfeiffen aus. Eine Minute später raschelte es im Gebüsch am Fahrbahnrand. Ein brauner Wolf trat heraus und verneigte sich vor Artemis. "Ich muss kurz weg. Bitte pass' solange auf das Mädchen auf." Der Wolf nickte und setzte sich dann neben das Auto. Artemis lächelte. Sie konnte die Tiere zwar nicht verstehen, aber irgendwie konnten die Tiere sie verstehen. Sie schnaubte kurz und sah in die Richtung aus der sie und Reika gekommen waren. "Na, dann mal wieder hinfort." Nach einer geschlagenen halben Stunde, war sie endlich in der Stadt angekommen. Na, wunderbar. Warum muss diese dähmliche Tankstelle denn ausgerechnet in der Stadtmitte sein?? Sie schnaubte erneut und bemerkte gar nicht, dass sie Gesellschaft hatte. Neben ihr stand eine schlanke, zierliche Katze mit schneeweißem Fell. Frech schaute sie zu Artemis empor und musterte sie. Ihre strahlend blauen Augen funkelten schelmisch. "Hey! Lang nicht mehr gesehen!" Artemis grinste. "Hey, Emlyn, Süße.", sie bückte sich und streichelte der Katze über den Kopf. "Ist echt lange her, aber ich muss weiter, hab' kein Benzin mehr." "Ist doch super da komme ich mit." Fröhlich lief die junge Kätzin neben Artemis her und war sogar noch voller Elan und Tatendrang, als Artemis sich an der Tankstelle erschöpft auf eine Bank sinken ließ. Sie würde wohl erst noch ausruhen müssen, bis sie zurück zu Reika konnte.


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#20

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 09.06.2010 16:52
von Miguel • Silent Warder | 248 Beiträge

Miguel fuhr seinem Bruder in seinem eleganten Sportwagen hinterher. In sowas verließ er sich auf den Instinkt seines Bruders. Zwar waren die letzten Städte ein fehlgriff, doch hatte er das Gefühl, dass sie ihrer Schwester immer näher kamen. Er warf ein Blick auf den Beifahrersitz, auf dem ein Bild von seiner Familie und sich lag. Resigniert seufzte er während er weiterhin Gabriel hinterher fuhr. Erst wird uns unsere kleine Rin weggenommen... dann unsere Eltern.... arme Rin, sie wird nie wieder unsere Eltern sehen oder in den Arm nehmen können... Wütend umfasste er das Lenkrad fester und fluchte dabei. Warum muss ausgerechnet uns so ein mist passieren!? Währen Mig sich weiterhin aufregte und über die schlimmen Ereignisse in seiner Familie nachdachte, folgte er seinem Bruder die Ausfahrt entlang, die, Kilometer weiter, in eine Stadt führte.
Als sie dann dort ankamen, staunte Miguel nicht schlecht. Nicht schlecht. Die anderen Städte sahen nicht so schnieke aus. Na ob wir sie hier finden? Sie fuhren ein wenig durch die Stadt, bis Gabe vor einem teuer aussehendem Hotel parkte. Ein grinsen konnte er nicht unerdrücken. Mig stieg aus und holte Gabe's und seine Sachen aus dem Kofferraum und schlenderte zu seinem Bruder. "Musst du denn immer die teuersten nehmen?", fragte er Kopfschüttelnd. "Wenn wirs uns doch lesten können... warum nicht?", war die antwort seines grinsenden Bruders. Klar, sie konnten es sich leisten, aber man musste ja nicht immer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen... Er seufzte und folgte seinem Bruder. Während sie einchecken sah er sich in der Lobby um. Naja hier ist es wahrscheinlich besser zu leben als in so einem Armenviertel oder sowas...
Miguel ging, gefolgt von Gabriel, in deren Doppelzimmer. Während Gabriel ihre Sachen auspackte, machte Miguel sich frisch. Er konnte es gar nicht leiden, sich nicht nach einer langen Autofahrt frisch zu machen. Dann hörte er die Stimme seines Bruders, die ihn fragte ob sie sich nicht schon an diesem Abend umsehen wollen. Eigenlich hatte er ja keine lust, brummte dann aber zustimmend. Als er aus dem Bad kam, hatte Gabe sich shcon seine Dolche umgeschnallt und seine Wurfmesser auf dem Bett platziert, die er sich dann um die Hüften schnallte.
Darauf achtend, dass ihre Ohren und Ruten nicht zu sehen waren, verliesen sie das Zimmer. Als sie den Flur entlang liefen, kamen ihnen zwei Frauen entgegen, die sie anstarrten, tuschelten und dann kicherten. Wie er sich gedacht hatte reagierte Gabriel aggressiv. "Villeicht hätten wir uns doch in unserer Kazengestallt auf die Suche machen sollen?" Gabe sah ihn an, als wolle er ihn im an die Gurgel gehen. "Und das sagst du mir erst jetzt!?" Er antwortete jedoch nicht und zuckte nur mit den Schultern. "Na dann eben draußen..."
Dort angekommen achteten sie darauf nicht gesehen zu werden, kletterten auf einen Baum und sprangen in ihrer Kazengestallt wieder hinunter. Dann liefen sie in richtung Stadtmitte. So langsam aber sicher bekam er das selbe Gefühl wie sein Bruder - dass hier etwas Merkwürdiges vor sich ging. Ein leiser Windhauch wehte und Miguel hob den Kopf. War das etwa der Geruch eines Kazenmenschen? Hoffnungsvoll sah er zu Gabriel, der aber anscheinend nichts wahrgenommen hatte. Traurig über seine, wie er dachte, Einbildung, lief er weiter neben dem schwarzen Kater her.


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#21

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 09.06.2010 20:20
von Jail • Anführerin - Dark Shadow Claw | 593 Beiträge

Artemis gähnte einmal laut und rekte sich auf der Bank. "Am liebsten würde ich ein Nickerchen machen.", sagte sie träge und schaute auf den Asphalt. "Keine gute Idee.", meinte Emlyn. "Die Leute gucken ja schon dähmlich, weil du mit einer Katze sprichst. Unverschämtheit!" Artemis schnaubte. "Ist mir doch egal. Ich kann mir meine Gesprächspartner und meine Schlafplätze immer noch selbst aussuchen." Mit diesen Worten legte Artemis sich der Länge nach auf die Bank und sah, unter den verwunderten Blicken einiger Passanten zum Himmel. Die Sonne war schon hinter dem Horizont verschwunden und der Mond zeigte sich langsam aber sicher. "Apollo ... Bruderherz ...", flüsterte Artemis sehnsüchtig, wobei ihr eine einzelne Träne aus dem Augenwinkel lief. Sie setzte sich auf und wischte die Träne weg. Mist ...! Ich werde noch richtig sentimental ... Emlyn begann zu grinsen. "Na sowas aber auch. Du solltest dich am besten mit irgend etwas schönem ablenken. Hmmm ... was haben wir denn hier schönes? Mjaa!!" Die Kätzin begann zu schnurren. "Na wie schnuckelig. Guck mal Artemis. Hey, du Spielverderberin guck schon. Tu nicht so als würdest du mich nicht hören! Los guck mal die zwei da." Als ein frischer Wind aufkam, der in Artemis' Richtung pfiff, sah sie tatsächlich auf. Denn ein bekannter Geruch war ihr in die Nase gestiegen. "Da! Da vorne! Nein! Geradeaus!" Artemis richtete ihren Blick an die besagte Stelle und stöhnte entnervt. Emlyn's Objekte der Begierde schienen zwei Kater zu sein. Einer schwarz und der andere weiß. Und Artemis glaubte, dass sie rochen wie Katzenmenschen. Mist! Die sind zu weit weg, da kann ich nicht sicher sein. "Hey Emmi! Geh mal zu ihnen hin. Du weißt wie Katzenmenschen riechen, also geh mal prüfen, ob es ebenfalls welche sind." "Mjaaaauuuu! Mit Vergnügen.", sagte die Katze bevor sie lostippelte und Artemis bereits die Augen verdrehte. Als Emlyn bei den beiden angekommen war setzte sie sich vor sie und schnurrte. "Na ihr beiden? Allein hier?" Artemis' Kinnlade klappte nach unten und sie sprang von der Bank auf. "Emlyn was wird das denn?", schrie sie über die gesammte Straße. "Du sollst doch nur nachsehen was sie sind und nicht flir ... gggggrrrrrr ...!" Artemis schlug die Hände über dem Kopf zusammen. "Also echt mal. Du bist unmöglich.", murmelte sie.


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#22

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 10.06.2010 16:00
von Reika (gelöscht)
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Reika war mittlerweile ausgestiegen und lief am Straßenrand auf und ab. Wie lange braucht die denn noch? Wenn sie nicht bald kommt, dann lauf ich auch zurück. Der braune Wolf sah sie verstört an, als wolle er damit sagen, dass sie bleiben sollte. Die junge Frau verdrehte die Augen. Warum hat sie mir eigentlich einen Babysitter dagelassen? ich brauch niemanden der auf mich aufpasst!, fauchte sie und setzte sich in das Gras neben der Straße. Ein Ort, an dem ich sicher bin? Wo das wohl sein könnte?, dachte sie und sah in den Himmel. Der Wolf saß neben ihr und hatte die Ohren aufmerksam aufgerichtet. Entspann dich! Es wird schon niemand... Sie zuckte mit den Ohren, als sie ein leises Rascheln hörte. Was war das?, dachte sie und begann zu schnüffeln. Oh, nein! Nicht der auch noch! Ein leises Klicken erklang. Blitzschnell sprang Reika zur Seite, als auch schon eine, nach Weihrauch riechende Kugel an ihr vorbei flog.
Sie drehte sich fauchend um. Der Wolf war aufgesprungen und knurrte sein Gegenüber böse an. Was wollen sie?!, fragte Reika fauchend. Ihr gegenüber stand ein Mann mittleren Alters der hämisch grinste. Ich hab dich gefunden, Vampir!, rief er aus und begann, durchgeknallt zu lachen. Reika verdrehte die Augen. Sie brauchen echt Hilfe! Ich bin kein Vampir! Vampirin dann eben! Die junge Frau schüttelte den Kopf. Was soll das sie Idiot? Ich bin kein Vampir und auch keine Vampirin!So etwas gibt es nicht! Doch! Und sie weisen alle dafür nötigen Anzeichen auf! Sie sind extrem blass, haben rote Augen, weiße bis silberne Haare und spitze Zähne, sind extrem schnell und stark! Und, ihre Sinne sind ausgezeichnet!, rechtfertigte sich der Irre und begann wieder mit seiner durchgeknallten Lache.
Reika stöhnte entnervt. Hauen sie ab oder ich mach ihnen Feuer unterm Hintern!, fauchte sie und trat einen Schritt näher auf ihn zu. Der Typ legte sofort seine mit Weihrauchkugeln geladenen Pistole an und zielte auf die vermeindliche "Vampirin". Die seufzte. Gut, warum nett wenn es auch brutal geht, nicht wahr? Sie sah den Wolf neben sich kurz an. Der zuckte mit den Ohren, als hätte er verstanden und sprang los. Der Psychophat sah den Wolf erschrocken an und zielte auf ihn. Sofort rannte Reika los und stand urplötzlich hinter ihrem Gegner und schlug ihn nieder. Gute Ablenkung!, lobte sie ihren Mitstreiter, der sich wieder gesetzt hatte. Die junge Frau nahm den Bewusstlosen hoch und trug ihn auf einen am Straßenrand stehenden, extrem hohen Baum. So schnell kommt der da nicht runter!, meinte sie und setzte sich sichtlich zufrieden wieder an den Straßenrand. Die Sonne stand kurz über dem Horizont und von Artemis fehlte noch immer jede Spur. Langsam begann Reika, sich Sorgen zu machen und spielte mit dem Gedanken, aufzustehen und zurück zu rennen. Sie würde nicht allzu lange brauchen, um bis zu der Stadt zu rennen. Aber, Artemis hatte wohl einen guten Grund, so lange weg zu bleiben, also blieb sie einfach sitzen und sah in den immer dunkler werdenden Himmel.

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#23

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 14.06.2010 22:09
von Gabriel • Stormier Guardian | 386 Beiträge

Gabriel lief gefolgt von seinem Bruder durch die Stadt. Irgendwie verließen sie sich beide auf seinen Instinkt, warum auch immer. Eine ganze Zeit lang liefen sie durch die Straßen, auch um sich besser orientieren zu können. Dabei waren sie irgendwie in der Stadtmitte angelangt, da wo er eigentlich nicht hinwollte. Also... irgendwie bin ich vom weg abgekommen..., leise fauchte er und tigerte der Mauer entlang. Er spürte den stupser seines Bruders, sah zu ihm und schüttelte leicht den Kopf. Doch dann vernahm er den Geruch eines Katzenmenschen. Sein Kopf ruckte nach oben und er zog den Geruch in die Nase. Könnte das sein...? Rin? Sie muss ganz in der Nähe sein. Gabriel verfiel in eine Art laufschritt. Als die beiden um die Ecke bogen und sie an einer Bank ankamen blieb er wie angewurzelt stehen und Miguel rauschte in ihn hinein. "Mig... wir sind falsch... oder auch gesagt.. Sie ist falsch... Sie ist nicht Rin....", er seufzte leise und wollte sich schon abwenden, als eine Kätzin aus sie zu tapste, sich vor ihnen setzte und anfing zu schnurren. "Na ihr beiden? Allein hier?" Nicht schon wieder!!!, dachte Gabriel und legte die Ohren zurück, während die Spitze seiner Rute zuckte. "Wie du sehen kannst, Kätzchen, sind wir zu zweit also können wir demnach nicht allein sein. Wenn du uns jetzt entschuldigen würdest... Wir haben noch zu tun." Er hatte noch nicht ganz zu ende gesprochen da liefen Miguel und er auch schon los, vorbei an dem Katzenmenschen ohne ihr auch nur eines Blickes zu würdigen. "Meinst du es war Richtig, die beiden so stehen zu lassen?" Gabriel warf dem weißen einen Nachdenklichen Blick zu. "Willst du etwa an meinem Gewissen appellieren? Außerdem bin ich gerade gereizt..." Er sah wieder nach vorn. "Aber du weißt schon das wir sie nicht sofort am selben Abend finden können? Sie kann ja sonst wo sein..." "Du hast ja recht... Aber sie ist schon so lange von uns fort.... Ich will sie endlich wieder bei uns wissen..." Im laufschritt liefen sie weiter. "Ich weiß... Wir werden sie schon finden Gabe...!" Wieder ein stupser des Weißen. "Ich weiß, kleiner Bruder." Damit war das "Gespräch" beendet und sie liefen schweigend weiter, auf der Suche nach hinweisen die auf ihre Schwester hinweisen könnten.


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#24

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 22.06.2010 16:08
von Latona (gelöscht)
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Schleichen. Stehenbleiben. Zurückschauen. Weiterhuschen. Nur auf diese Sachen konzentrierte sich Latona im Moment. Ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt, gerade eben war sie erst einem 'Sammler' entwischt. Gedankenverloren strich sie über den Kratzer, der zwar nicht mehr blutete, aber immer noch hellrot in ihrem Gesicht leuchtete. Knapp, verdammt knapp. Aber es wird nicht wieder vorkommen. Jetzt stand sie in einer Seitengasse, die im Schatten lag. Perfekt. Sie lugte noch einmal kurz um die Ecke, um sich zu vergewissern, dass niemand ihr gefolgt war, dann konzentrierte sie sich auf ihren Körper. Das Fell kitzelte wie immer, als es aus ihrer Haut brach, die Schmerzen waren wie immer, als ihre Knochen sich verformten. Nur ein tiefer Atemzug war vergangen - dann war sie eine Katze. Es fühlt sich gut an, die Welt vierbeinig zu erkunden. Prüfend zuckte sie mit ihrer Rute, nickte zufrieden und tänzelte aus der Gasse heraus. Die Straße war - von einigen Nachzüglern - fast menschenleer. Latona blinzelte in die untergehende Sonne. Mit einem Satz sprang sie auf einen Gartenzaun, von dort aus auf das Dach des Hauses. Dann, jeden ihrer Schritte sorgfältig überprüfend, trabte sie flott los. Das ungute Gefühl, beobachtet zu werden, ließ sie lossprinten. Als es sich nicht abschütteln ließ, sprang sie auf einem der Bäume, die so häufig den Straßenrand säumten - und hielt verblüfft inne, als sie merkte, dass noch wer auf diesem Baum saß. Ein kurzes Schnüffeln in der Luft verriet es ihr - Katzenmensch. Der Geruch war nicht zu verfehlen. Direkt unter ihr saß eine junge Frau, mit langem weißem Haar. Unbemerkt konnte sie nicht mehr herunterkommen. Deswegen sagte Latona, ganz und gar untypisch für sie:"Was für lustige Umstände, einem Artgenossen zu begegnen. Was machst du denn in Menschengestalt auf einem Baum? Aus Vergnügen wahrscheinlich nicht. Warum dann?" Elegant landete sie auf dem unteren Ast, starrte aber unverwandt die junge Frau an, eine Antwort erwartend.

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#25

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Archiv 08.08.2010 20:36
von Hanna (gelöscht)
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Hanna irrte schon einige Zeit in der Stadt umher.
Mist wo bin ich hier nur gelandet?
Sie rannte durch die Gassen.
Selbst bei dem kleinsten Geräusch zuckte sie zusammen.
Mist hier war ich doch schon!
Es wurde immer dunkler und die straßenlaternen gingen allmälich an.
Sie drosselte ihr Tempo nicht.Irgendwo hörte sie Stimmen und vor angst
rannte sie schneller.Mist Mum, Dad, Dina ich wünschte ihr wärt hier!
Hanna stolpperte und fiel. Plötzlich fing sie an zu weinen.
Etwas Blut tropfte auf den Asphalt.
Hanna stand nicht auf.Sie war zu erschöpft , hatte Hunger,war mentall geschlagen und war schon seid heute morgen auf der Flucht.Nur weil du Idiot gepetzt hast und nennst dich Freund!
Hanna weinte und schluchzte noch lauter.

zuletzt bearbeitet 08.08.2010 20:39 | nach oben springen
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