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#1

Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 02.09.2010 21:01
von Jail • Anführerin - Dark Shadow Claw | 593 Beiträge

Hier fängt unser RPG an! ^^


Mit leichter Anspannung stieg Jail aus dem Auto aus. Der unberührte Schnee, der erst am späten Nachmittag gefallen war, knirschte unter ihren Schuhen und hinterließ zierliche Spuren, als sie sich langsam nach vorne bewegte. Noch immer hielt sie die Tür des schwarzen Wagens fest, während sie mit einem leichtem Seufzen zum Waldrand sah, der nur wenige Meter von ihr entfernt war. Dann gab sie sich einen Ruck, schlug die Wagentür zu und schloss das Auto ab, bevor sie langsam auf den Rand des Waldes zuging. Sie beschlich das leichte Gefühl des daheimkommens, als sie am ersten Baum ankam und diesen sanft berührte wie einen alten Freund. Jail warf einige Blicke nach hinten und zur Seite um sich zu versichern, dass niemand da war. Als sie sich sicher war alleine zu sein rannte sie los. Schneller als es ein normaler Mensch gekonnt hätte. Nach wenigen Minuten hielt sie an und sah sich erneut um. Kurz vor Sonnenuntergang befand sich jedoch niemand mehr im Wald. Jail zog sich ihre Wollmütze vom Kopf und ließ mit einem erleichtertem Aufatmen ihre Katzenohren zucken. Sie zog ihre Jacke ein Stück nach oben und befreite so ihre Rute aus ihrem "Versteck". Sie schnippte kurz mit der Schwanzspitze und lächelte. So ist das viel besser ...!, dachte sie zufrieden. Sie sah sich kurz um und entdeckte einen umgekippten Baumstamm. Sie grinste und sprintete darauf zu. Wenige Meter vor dem Baumstamm, spannte ihr gesamter Körper sich an. Bereit zum Sprung. Sie stieß sich ab und landete wenige Sekunden später auf der anderen Seite des Baumstammes auf ihren Pfoten. Sie reckte sich genüsslich und knetete mit ihren Pfoten den Schnee. Er fühlte sich unter ihren Ballen ziemlich kalt an und sie wusste, dass es nach längerer Zeit schmerzhaft werden konnte. Also wollte sie keine Sekunde verschwenden. Sie ging langsman vorwärts, wobei sie immer schneller wurde und nach einiger Zeit rannte. Jail rannte immer tiefer in den Wald hinein und ließ den Menschen in ihr weit hinter sich zurück.


zuletzt bearbeitet 02.09.2010 21:02 | nach oben springen

#2

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 03.09.2010 17:28
von Gabriel • Stormier Guardian | 386 Beiträge

Gabriel saß auf der Parkbank, an welcher er und Miguel sich treffen wollte, da sie sich einige Stunden zuvor getrennt hatten, m so mehr herausbekomen zu können, und sah in den, von den letzten Sonnenstrahlen, beleuchteten Himmel und wartete auf seinen Bruder, welcher entweder etwas über den Aufenthaltort ihrer Schwester herausgefunden hatte, oder sich einfach nur einen Spaß daraus machte in, Gabriel, warten zu lassen. Er seufzte leise auf und streckte die langen Beinen von sich und unterdrückte das Verlangen, sich die schwarze Wollmütze vom Kopf zu ziehen und seine Rute aus seinem Versteck zu befreien. Da sie sich momentan aber in einer eher kleinen Stadt befanden, würden schnell Sammler-freaks und diverse anderer Leute die nach Katzenmenschen trachteten, auftauchen. Wenn er nichts hat, such ich die nächste Stadt aus! Und die wird mit sicherheit sehr groß sein!, dachte Gabe, und setzte sich langsam auf, als er den Geruch seines Bruders war nahm. Und, Miguel? Hast du was herausgefunden? Oder warum lässt du mich so lange warten?, fragte er seinen Zwillingsbruder und sah ihn eher skeptisch an. Ihm war zwar nicht kalt gewesen, trotz, der eisigen Kälte, dennoch hasste er es so lange der Kälte ausgesetzt zu sein, vorallem wenn man ihn mit absicht warten lies.


zuletzt bearbeitet 04.09.2010 09:37 | nach oben springen

#3

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 03.09.2010 23:14
von Alan • Anführer - Bloody Shadow Claw | 327 Beiträge

Genüsslich bließ Alan den Qualm seiner Zigarette in die kalte Winterluft, während er entspannt an seinem schwarzem Chevrolet lehnte, den er am Straßenrand geparkt hatte. Die Fahrbahn war ziemlich ruhig und nicht gerade viele Autos kamen vorbei. Es war ruhig genug, damit er in Ruhe nach denken konnte. Er reckte sich ein wenig und zog so die Landkarte vom Autodach, um sich diese an zu sehen. Viele Kringel, Kreuze und andere Symbole zierten das bunte Papier. Die Kringel standen für die Städte in denen Alan noch suchen wollte, die Kreuze für die in denen er erfolglos gesucht hatte. An einigen Städtenamen befanden sich beispielsweise auch Totenköpfe. Dieses Zeichen stand für "Sammler" oder Wissenschaftler. Alan stieß einen leichten Seufzer aus, wobei er noch mehr Rauch auspustete. Die nächste eingekreiste Stadt befand sich nur noch ungefähr zwanzig Minuten entfernt. Wenn er kräftig auf's Gas trat, wie er es oft zu tun pflegte, würde er noch einige Minuten früher da sein. Er stieß sich leicht vom Auto ab, ging zwei Schritte nach vorn und warf dann den Plan durch die offene Fahrertür auf den Beifahrersitz. Er nahm noch einmal einen langen Zug von seiner Zigarrette, bevor er sie auf den Boden warf und austrat, bis die Glut erlosch. Er setze sich ins Auto und schaute zum Horizont, an dem die Sonne bald vollständig verschwinden würde. Dieser Anblick würde Dir garantiert gefallen ... Schwesterherz... Mit einem traurigem Blick schloss er die Wagentür, warf den Motor an und fuhr los in Richtung Stadt, mit der Hoffnung seine Zwillingsschwesteer dort endlich zu finden.


<- mein Baby!

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#4

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 04.09.2010 09:53
von Rin • Clueless Keeper | 202 Beiträge

Rin saß in einer Ecke ihrer Zelle nd starrte af den Boden. Wie sehr sie sich wünschte, frei zu sein, wieder bei ihrer Familie zu sein. Ihre Ohren zuckten leicht, als sie leise seufzte. Bals würde wieder eine "Auktion", wie er es nannte, stattfinden. Seit sieben Jahren war sie nun von ihrer Familie getrennt. Ob sie auch noch an mich denken? Mich vermissen?, fragte sie sich, wobei ihr eine leise Träne über die Wange rollte. Sie sah sich in der Zelle um, die ihr mittlerweile viel zu vertraut war. Vor vier Jahrenhatten ihre "Entführer" sie an dieses Auktionshaus verkauft, welches auch (Katzen)Menschenhandel veranstaltete. Sie hatten gemerkt, das ihre Male, welche sie am linken Handrücken und am linken Oberarm hatte, nicht gefährlich waren oder etwas anrichten konnten, aber anstatt sie zu ihrer Familie zrück zu bringen wurde sie an dieses Auktionshaus verkauft, an welches sie immer wieder verkauft wurde, wenn ihre "Besitzer" entweder nichts mit ihr anstellen, oder sie sie nicht mehr als Sklavin oder "Aggrissionssäckchen" verwenden konnten. Natürlich hätte sie auch zwischendurch abhauen können, aber er hatte ihr gedroht, sollte sie es ach nur versuchen, würde ihrer Familie entweder das selbe geschehen wie ihr, oder schlimmeres. Ihre Rute, welche bis jetzt ruhig neben ihr auf dem Boden ruhte, peitschte wütend gegen die Wand, an welcher sie sich lehnte. Sie stand auf, wobei ihr mit Pailletten besetztes Top glitzerte, oder viel mehr das wenige Licht welches in den Zellen war, reflektierte. Sie richtete ihre Pluderhose, welche zusammen mit dem Top stark an 1001 Nacht erinnerte. Langsam lief sie durch die kleine Zelle und dachte wieder an ihrer Familie die sie so sehr vermisste und hoffte sie irgendwann noch einmal sehen zu dürfen.

zuletzt bearbeitet 04.09.2010 09:54 | nach oben springen

#5

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 04.09.2010 14:33
von Ruby • Anführerin - Killing Shadow Claw | 185 Beiträge

Ein wenig gelangweilt saß Ruby mit ihrem Gefährten Liam auf einem Hochhaus. Sie ließ die Beine über den Rand baumeln und gähnte leicht. Der prächtige Löwe neben ihr ließ ebenfalls ein ermüdetes Schnauben hören. Ruby lächelte leicht und kraulte seine Mähne. Liam schnurrte laut und fragte: "Meinst Du, dass wir Deine Geschwister hier finden werden? Ich meine selbst wenn sie hier seien sollten, diese Stadt hier ist so riesig. Würden wir sie da überhaupt finden?" Ruby's Hand verkrampfte sich leicht. Dann lehnte sie sich zurück, bis sie neben Liam auf dem Dach lag und setzte ihre Streicheleinheiten gleichmäßig fort. "Die Größe dieser Stadt ist ja gerade der Schlüßelpunkt, mein Freund.", meinte sie, während sie in den Himmel sah, der immer dunkler wurde und die Rot- und Orangetöne zu verschlingen schien. "In kleinen Städten, fallen wir auf, weil wir uns eben anders verhalten. Aber in so großen Städten fallen wir unter den vielen Leuten überhaupt nicht auf. Hier ist es einfacher unnormal zu sein." Sie lachte gequält. Dann sah sie dem Löwen in die Augen, wobei ein hoffnungsvoller Schimmer in ihrem Blick lag. "Wenn sie hier sind, dann werde ich sie garantiert finden." Liam verzog sein Gesicht, sodass es aussah wie ein Lächeln. "Wenn Du es sagst wird es so sein, Meister." Ruby grinste und boxte den Löwen in die Seite. Sie erhob sich und begab sich in die Richtung der Tür, die sich auf dem Dach befand und wieder nach unten führte. "Wir sind erst heute angekommen. Morgen ist auch noch ein Tag. Ich will mich noch ein wenig umsehen und dann zurück zum Hotel." Mit diesen Worten öffnete sie die Tür, Liam wurde unsichtbar und die beiden machten sich auf den Weg nach unten.


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#6

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 30.09.2010 20:44
von Miguel • Silent Warder | 248 Beiträge

Kurz nachdem Gabriel und er, Miguel, sich getrennt hatten, um eine größere Chance zu haben, ihre Schwester zu finden, "wechselte" er die Gestalt und lief als weißer, blauäugiger, Kater durch die eher kleine Stadt. Er zwängte sich in die hintersten Winkel diverser Häuser, verfolgte Menschen, die ihm verdächtig schienen, oder belauschte sie einfach. Da er weder den Geruch eines Katzenmenschen, außer den seines Bruders, wahrnahm oder auch nur das geringste hörte oder sah, machte er anstalten sich zu dem, mit Gabriel vereinbarten, Treffpunkt zu begeben. Nur leider machte er den Fehler sich in seine Menschengestallt zurück zu verwandeln. Denn kaum war er wenige Schritte in Richtung Park gegangen, als er eine Meute junger Mädchen sah, die ihn anstarrten und tuschelten. Er seufzte leicht genervt auf und drehte sich um und ging in die entgegen gesetzte Richtung. Nur würde er einen Umweg gehen müssen, das hieße er würde Gabriel warten lassen und das hieße, er würde schlecht -noch schlechter als sonst- drauf sein. Wieder seufzte er auf.
Als er endlich im Park ankam, und er sich gelassen neben seinen Bruder setzte, der ihn eher skeptisch ansah und leicht genervt wirkte. Ein weiters mal seufzte er. Nein, ich habe nichts herausgefunden und weshalb ich dich so lange warten lasse? Er deutete mit einer Kopfbewegung in richtung der Meute die ihm gefolgt war, ihn jedoch nicht angesprochen oder in sonstiger Art belästigt haben könnten. Er sah, wie Gabriel das Gesicht verzog und grinste. Wäre ich an denen vorbei gelaufen, hätten die mich wahrscheinlich angelabert, so wie die mich schon angeschmachtet haben.. das heißt, es hätte noch länger gedauert... So bin ich nur einen Umweg gegangen. Mig zuckte mit den Schultern, ehe er wieder aufstand. Lass uns von hier verschwinden Gabe... Sie ist nicht hier. Er wartete, bis sein Bruder ebenfalls aufgestanden war, und ging mit ihm zusammen zum Hotel zurück, in dem sie sich einquartiert hatten. Die Mädchen ignorierten sie voll und ganz.


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#7

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 10.10.2010 18:02
von Gabriel • Stormier Guardian | 386 Beiträge

Gabriel hörte seinem Bruder schweigend zu. Als dieser ihn auf eine Meute von Mädchen wies, verzog er das Gesicht. Können die uns denn nicht mal in Ruhe lassen!? Er sah sich leicht genervt um, stand aber auf, als Miguel ihn aufforderte, mit ihm zurück ins Hotel zu gehen. Schweigend liefen sie den kurzen Weg zum Hotel und in ihr Zimmer. Wir hätten und ja auch hier treffen können… Wenn mans so sieht… Im Zimmer angekommen fingen sie, noch immer schweigend, an ihre Sachen zusammenzupacken. Er legte seine Motorradsachen aufs Bett und zog eine Karte, welche mit durchgestrichenen Städten und daneben Bemerkungen, versehen war. Gabriel breitete diese auf dem Tisch aus und beugte sich grübelnd darüber. Nach einer Weile entdeckte er eine ziemlich große Stadt auf der Karte, die ihn ziemlich ansprach, zumal in der Nähe, aber nicht zu nah, ein großer Wald war. Das heißt sie konnten sich mal wieder so richtig austoben. Und Mig kann mal wieder die Raubkatze in sich raus lassen. Gabe sah auf, gerade als Miguel sich zu ihm an den Tisch gesellte. Er grinste seinen Zwilling an und tippte mit dem Finger auf die Stadt, welche er zuvor auserkoren hatte. Das wird unser nächstes Ziel sein Mig. Hier haben wir eine größere Chance sie zu finden. Und wenn wir sie auch hier nicht finden, dann müssen wir eben das machen, wovor Dad uns abgeraten hat es zu tun… Er wusste, das Miguel genau wusste wovon er sprach, sah jedoch keine Regung in dessen Gesicht. Das Miguel sofort zu einem seiner Pläne zustimmte, überraschte Gabriel, da sein Bruder doch eher der Vernünftig denkende war. Aber vielleicht war es auch die Verzweiflung ihre Schwester zu finden, die ihn dazu trieb mal dem Durchgeknallten zuzustimmen. Er seufzte leise, stand auf, verstaute die Karte und zog sich anschließend seine Motorradsachen an, nur Helm und Handschuhe zog er noch nicht über. Als sie auscheckten und schließlich das Hotel verließen, gingen sie zunächst beide zu Miguels grünen Porsche Carrera und verstauten ihre Sachen. Sie schwiegen noch immer, als Miguel einstieg und Gabriel zu seinem blauen Motorrad schlenderte, aufsetzte und sich Handschuhe und Helm anzog. Gabriel fuhr los und sah im Rückspiegel, dass Miguel ihm folgte. Sie fuhren Stundenlang über Autobahnen, Landstraßen und wieder Autobahnen. Gabriel merkte langsam, wie ihm diese Position auf seinem Motorrad leicht zu schaffen machte, doch er wollte noch an diesem Tag in dieser Stadt ankommen, schon allein wegen diesem riesigen Wald. Nach unzähligen weiteren Stunden, sah Gabriel eine Ausfahrt, welche er nahm und Miguel folgte. Nach einiger Zeit, kamen sie an einem riesigen Wald vorbei, und Gabriel wusste, sie waren angekommen. Sie fuhren fast eine weitere Stunde, ehe sie die Stadt erreichten. Natürlich hätten sie auch schneller fahren können, aber da die Straßen glatt waren, wollten sie es nicht unbedingt auf ein Unfall anlegen. Nach einer Weile hatte Gabriel ein Hotel ausfindig machen können, in dem sie eincheckten. Im Zimmer angekommen, zog Gabriel sich bequeme Sachen an und dehnte seinen Rücken. Gabriel sah seinen Bruder fragend an. Wollen wir jetzt noch in den Wald, in den Tiger in dir raus lassen? Er musste lachen, als er das Glitzern in den blauen Augen seines Bruders sah. Sie Verliesen das Zimmer und liefen in Richtung des Waldes. Als ihnen keine Menschen mehr entgegenkamen, verwandelten sie sich in Kater und liefen in dem dichten Schnee zum Wald.


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#8

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 11.10.2010 21:42
von Jail • Anführerin - Dark Shadow Claw | 593 Beiträge

Nach einiger Zeit vernahm Jail aus der Ferne leises Maunzen. Ihre Ohren zuckten leicht, als sie sich fröhlich in die betreffende Richtung begab. Nach wenigen Minuten erreichte sie eine Lichtung, auf der sich einige Katzen versammelt hatten. Als Jail näher trat reckten die Waldkatzen ihre Köpfe und schnupperten den kalten Wind, der zu ihnen wehte. Als sie den Geruch ihrer Freundin erkannt hatten, schnurrten und maunzten sie fröhlich. Jail erwiederte den Gruß und trat dem Clan entgegen. Vor dem Felsen des Anführers blieb sie stehen. Der stattliche Kater erhob sich mit einem lauten Schnurren und begrüßte Jail, in dem er sie mit der Nase anstubste. " Wir freuen uns alle über deinen Besuch.", verkündete er, wobei ihm der ganze Clan ausgelassen zustimmte. Jail verneigte sich dankbar. "Vielen Dank, Lionel. Ich freue mich euch alle wiederzusehen." Später lagen alle Waldkatzen zusammen in der Mitte der Lichtung. Einige junge Kater erzählten stolz von den Ergebnissen ihrer Jagd, die Ältesten berichteten von der Zeit in der sie noch jung waren und eine Gruppe kleiner Katzen erzählte den Eltern davon, was sie am Tag erlebt hatten. Jail und Lionel lagen ein wenig abseits. Sie hatten die ganze Zeit keine Worte gewechselt, sondern nur denen der anderen gelauscht. Dann seufzte Lionel und brach so das Schweigen. "Du bist nicht nur aus Spaß her gekommen, oder meine Liebe?" Jail schüttelte leicht ihren schwarzen Kopf. "Nein, nicht ganz." Ihr trauriger Blick wanderte zu den Katzen, die ausgelassen herum tollten und sich unterhielten. Dann sah sie wieder zu Lionel. "Habt ihr eine Spur von ihm?", fragte sie mit hoffnungsvollem Blick. Doch der Kater sah sie nur trauri an, wobei er den Kopf schüttelte. Nein ... keine Spur von deinem Bruder ... Es tut uns leid ..." Jail seufzte traurig. Dann schenkte sie Lionel jedoch ein warmes Katzenlächeln. "Trotzdem vielen Dank an euch. Ich weiß, dass Du und dein Clan jedes Mal das Beste gebt." Der Kater nickte leicht. Mit einem Mal warf er einen Blick auf Jail's Pfoten, die schon vor einigen Minuten angefangen hatten zu zittern. "Du solltest wohl lieber wieder nach Hause.", sagte er besorgt, wobei deutlich zu merken war, dass ihm diese Worte wiederstrebten. Jail sah hinab auf ihre zitternden Pfoten und merkte erst jetzt, dass diese bereits von der Kälte schmerzten. Sie ließ ein gequältes Katzenlachen hören, bevor sie sich langsam erhob. "Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen.", sprach sie, wobei sie mit der Vorderpfote sehnsüchig über den Schnee strich. "Ich bin eben doch nur ein Mensch ..." Lionel schüttelte den Kopf, erhob sich ebenfalls und schmiegte sich an Jail. "Niemals. Du bist besser, als diese Monster. Alle deiner Rasse sind das. Aber nun solltest Du wirklich Heim. Nicht dass Du noch erfrierst. Ich werde dich begleiten." Jail nickte leicht, verabschiedete sich vom Clan und machte sich dann, mit Lionel an ihrer Seite, auf den Weg zurück zu ihrem Auto. Wenige Minuten, bevor die beiden den Waldrand erreichten, verwandelte sich Jail, unter den erstaunten Blicken ihres Begleiters, wieder zurück in einen Menschen. Schweren Herzens versteckte sie ihre Rute wieder unter ihrer Jacke und verbarg ihre Ohren wieder unter der Wollmütze. Als sie weiter ging besah Jai sich ihre Hände, welche gerötet waren und ziemlich weh taten. Aber das war es ihr definitiv wert gewesen. An ihrem Auto angekommen, öffnete Jail die Tür, setzte sich so auf den Fahrersitz, dass ihre Beine noch draussen waren und drehte die Klimaanlage auf. "Man als Mensch ist das ja noch schlimmer!", meinte sie, wobei sie ihre Hände zum wärmen aneinander rieb. Lionel legte den Kopf schräg und musterte seine Freundin. "Liegt vielleicht daran, dass ihr kein Fell habt." Jail musste lachen und gleich darauf niesen. "Mist! Ich glaube ich habe mir einen Schnupfen eingefangen. Ich rieche gar nichts mehr." Sie nieste erneut und ließ ihren Blick vom Waldrand, zur anderen Seite wandern. Mit einem Mal erblickte sie zwei Kater. Einen schwarzen und einen weißen. "Die beiden gehören nicht zu euch, oder?", fragte sie leicht verwirrt. Lionel sah ebenfalls zu den beiden. "Nein, tuen sie nicht." Er sah verwirrt in ihre Richtung uns zuckte mit den Ohren. Dann begann er interessiert zu schnüffeln. Jail hatte inzwischen einen Blick auf ihre Uhr geworfen. Sie war länger als erwartet im Wald gewesen und bemerkte nun auch, dass sie hungrig war. Sie schwang ihre Beine ins Auto und wollte gerade die Tür zu ziehen, als Lionel laut maunzte. "Jail! Die beiden da sind ..." "Ja ich weiß, dass sind echt hübsche Kerlchen, dass sehe ich sogar von hier." Sie warf Lionel eine Kusshand zu, schloss die Autotür und legte den Rückwärtsgang ein.

(So Gabe und Mig! ^^ Da die arme Jail verschnupft ist und daher nicht riechen kann, dass ihr zwei von ihrer Art seit, liegt es an euch, wie es weiter geht! ^^)


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#9

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 12.10.2010 15:00
von Miguel • Silent Warder | 248 Beiträge

Miguel lief eine Zeit lang schweigend neben Gabriel her. Zu groß war die Vorfreude endlich wieder die Gestallt einer Raubkatze annehmen zu können. Zu oft hatte er das Verlangen unterdrücken müssen, doch jetzt, wo er kurz davor war, wieder einmal ein Tiger zu sein, konnte man seine Freude fast mit Händen greifen. Nach einer Weile sah er seinen Bruder nachdenklich an. Meinst du, wir sollten uns nicht eher eine andere Bleibe suchen, wenn wir länger hier bleiben? Dann fallen wir nicht zu sehr auf. Als er sah, wie Gabriel nickend zustimmte, lächelte er leicht und verfiel wieder in schweigen und freute sich darauf, den Wald zu erkunden. Als sie schließlich am Waldrand ankamen, und er ein lautes Maunzen vernahm, sah er erschrocken auf und sah nur das Auto, mit einer Person hinterm Steuer. Da er in der kurzen Zeit nicht daran dachte zuerst zu überprüfen wer diese Person war, sich zu sehr darauf gefreut hatte Raubkatze "spielen" zu können und sich viel zu sehr erschreckt hatte, verwandelte er sich vor Schreck in einen Sibirischen Tiger - in einen übergroßen Sibirischen Tiger. Erschrocken sah er zu Gabriel, welcher unter lautem Fluchen wieder seine Menschliche Gestallt angenommen hatte und sich nun über seinen Rücken schwang. Miguel brüllte leise, eher er sich daran machte, mit seinem Bruder auf dem Rücken durch den Wald zu rennen und von dieser Fremden Person zu entkommen, die unwillkürlich alles hatte mitansehen müssen. Warum passiert immer mir der größte Scheiß?!, knurrte Miguel, während er immer tiefer in den Wald hineinrannte. Er merkte, wie Gabriel ihm durchs Fell wuschelte und hörte sein Lachen, und musste selbst grinsen, wobei er sein Tempo beibehielt, da es ihm einfach zu viel spaß machte, in großen Sprüngen durch den Wald zu jagen. Als sie noch tiefer im Wald angelangten, verlangsamte er schließlich sein Tempo und brüllte so laut er konnte, seine Freude in die Dunkelheit des Waldes.


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#10

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 12.10.2010 15:45
von Rin • Clueless Keeper | 202 Beiträge

Rin lief noch immer durch ihre kleine Zelle, als sie Schritte hörte. Ihre Ohren zuckten, als sie lauschte. Die Schritte wurden immer lauter. Das hieß entweder, sie würde noch heute verkauft werden, oder es wurden weitere Katzenmenschen eingesperrt. Sie hockte sich wieder in die Ecke und tat, als würde sie schlafen, so würde man sie wenigstens in Ruhe lassen. Sie hörte, wie eine Zellentür aufgeschlossen wurde, etwas, oder jemand, geräuschvoll aufprallte und dir Tür wieder verschlossen wurde. Als die Schritte sich entfernten und immer leiser wurden, öffnete Rin die Augen und sah in die Zelle neben ihr. Dort saßen zwei kleine Mädchen mit Katzenmerkmalen, die sich an einander klammerten und geräuschlos weinten. Es erninnerte sie stark an sie, wie sie das erste mal hier eingesperrt wurde, nur hatte sie niemanden gehabt, an den sie sich klammern konnte. Sie ging zu den Gitterstäben, um auf den Gang zu sehen. Sie konnte weit und breit niemanden sehen oder riechen. Also verwandelte sie sich in eine schlanke, graue Katze und quetschte sich durch die Gitterstäbe, um zu den beiden Mädchen zu gelangen. Während sie sich wieder zurückverwandelte, wurde sie ängstlich von den beiden angestarrt. Traurig sah sie die Mädchen an und hockte sich vor sie. Ist alles in Ordnung bei euch? Habt keine Angst... Ich bring euch hier raus! Nun wurde sie voller Hoffnung angeschaut und sie musste lächeln - es war ein warmes Lächeln. Sie stand auf, strich den beiden kleinen über den Kopf, ehe sie zu der Steinernden Wand ging. Sie ballte die Hand zu einer Faust und fing an, gegen die oberen Steine zu schlangen, wobei ein lautes Knallen entstand. Nach jedem Schlag lauschte sie angestrengt, ob jemand kam. Nachdem sie einige Steine rausgezogen hatte, drehte sie sich zu den Mädchen um. Könnt ihr eure Katzengestallt annehmen? Beide nickten nur und verwandelten sich in zwei schwarz-weiß gefleckte Kätzchen. Sie hob die beiden hoch, drückte ihr Gesicht in ihr Seidenweiches Fell und schob sie schließlich aus der kleinen Lücke in der Wand auf die Straße. Macht, das ihr nach Hause kommt und lasst euch nicht nochmal erwischen! Sie wartete, bis die beiden sich bei ihr bedankt hatten, und schließlich weggerannt waren, ehe sie die Lücke wieder schloss, sich wieder in eine Katze verwandelte und in ihre Zelle zurückging. Dort nahm sie wieder ihre Menschengestallt an und setzte sich wieder in die Ecke, als sie hörte wie sich mehrere Menschen näherten und sah auf. Er war unter ihnen und sah neugierig in die Zelle in der eben noch die beiden Mädchen waren. "Und wo sind die beiden Mädchen, die du heute gefangen haben willst?" Er wandte sich zu dem Mann, der neben ihm stand und eher geschockt in die Zelle blickte. "Sie waren eben noch da, Boss, ehrlich.", war die antwort. Er wandte sich genervt von dem Mann ab und ging zu ihrer Zelle und grinste sie übermütig an. "Morgen ist es wieder so weit, meine Hübsche, dann steht eine neue Aukion mit dir an. Wirklich schade, ich hätte noch ein bisschen mehr spaß mit dir gehabt." Sein grinsen wurde breiter, als sein Blick über ihren Körper wanderte. Ungerührt sah sie ihn an, während sie sich - wie immer, wenn er das sagte - schwor, sie würde ihn eines Tages umbringen. Laut lachend ging er wieder, gefolgt von dem Mann, der die Mädchen entführt hatte.

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#11

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 13.10.2010 13:15
von Gabriel • Stormier Guardian | 386 Beiträge

Gabriel hatte sich erschrocken, als neben ihm plötzlich ein viel zu großer Sibirischer Tiger stand. Er wusste, dass Miguel jetzt so schnell wie möglich weg wollte. Also blieb ihm nichts anderes übrig, seine Menschliche Gestallt anzunehmen, sich auf den Rücken seines Bruders zu schwingen und den Rest Miguel zu überlassen. Er hoffte nur, dass die Person in dem Auto kein Sammler oder irgendein Forscher war. Denn es ging alles zu schnell, als das er hatte prüfen können, wer - oder was - sich da in dem Wagen aufhielt. Jetzt, wo er so darüber nachdachte, war es doch ganz bequem für ihn, das Miguel sich nun in seiner dritten Gestallt befand. Er genoss es, mit ihm durch den Wald zu jagen. Als Miguel schließlich langsamer wurde und seine Freude in den Wald brüllte, rutschte Gabriel von Miguels Rücken, ging um seinen Bruder herum und musterte ihn. Du als Tiger, bist ganz schön groß geworden. Viel zu groß würd ich sagen. Deine Schulterhöhe liegt bei... mindestens.. hmm.. 1,30m würd ich sagen. Und deine Länge, bei knapp 3,00m... Also das können wir nicht mehr wiederhohlen., sagte Gabriel und musste grinsen. Miguel musste lachen und stupste Gabriel an. Dafür sind wir auch shcon ein bisschen zu alt, meinst du nicht?, war die Antwort. Noch immer grinste Gabriel und erwiderte: Für sowas ist man nie zu alt! Jetzt musste auch er lachen, als er an die Zeiten dachte, wo er und Miguel nur Unsinn im Kopf hatten. Er setzte sich auf ein Baumstumpf und beobachtete seinen Zwilling, wie er in Gestallt des Tigers durch den Schnee tobte. Manchmal beneidete er ihn um diese Gabe. Aber es war nun mal bei ihnenn in der Familie so, dass der jüngere Zwilling eine Gabe hatte, die der ältere nicht hatte, ansonsten hatten sie die Gleichen, oder wie in ihrem Fall, den Gegensatz. Er seufzte leise, als er eine Schachtel Zigaretten aus der Tasche zog und sich eine anzündete. Gnüsslich rauchte er, während er schmunzelnd beobachtete, wie Miguel es - wie jeden dieser wenigen Momente - auskostete.


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#12

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 13.10.2010 21:50
von Jail • Anführerin - Dark Shadow Claw | 593 Beiträge

Als Jail lautes Fluchen vernahm, trat sie vor Schreck, mit voller Wucht auf die Bremse. Doch bevor sie sich umdrehen konnte, um nach zu sehen, woher der Grund für ihr ungeplantes Bremsmanöver stammte, raste auch schon ein riesiger sibirischer Tiger, mit einer Person darauf, an ihr Vorbei, hinein in den Wald. Für einen kurzen Moment sah Jail verdutz hinterher, bevor sie die Autotür aufriss, ausstieg und Lionel ansah. "Seit wann rennen denn Tiger, die irgend welche Leute auf sich herum tragen, hier herum?", fragte sie vollkommen verwirrt. Lionel schnippte angespannt mit der Schwanzspitze. "Das ist es doch, was ich Dir vorhin schon sagen wollte! Sie sind Katzenmenschen! Ich habe es genau gerochen!" Jail's Augen weiteten sich und sie sah erneut in die Richtung, wo die beiden verschwunden waren. Ihre Augen funkelten leicht, als sie Lionel wieder an sah. "Den einen habe ich nicht genau gesehen. Meinst Du es könnte Alan sein?" Es war viele Jahre her, seitdem Jail ihren Zwillingsbruder gesehen hatte. Das Bild seiner menschlichen Gestalt hatte sie noch ganz genau vor sich, aber wenn sie versuchte sich daran zu erninnern, wie er als Katze aussah, dann bereitete es ihr jedes Mal Kopfzerbrechen. Also war es gut möglich, dass einer der beiden Kater ihr Bruder war. "Ich muss es unbedingt wissen." Sie wollte schon los gehen, als Lionel laut maunzte. "Nein! Du bist viel zu durch gefroren! Ich werde nach sehen gehen!" Jail sah ihn dankbar an. "Inordnung. Aber ich werde dir Juno hinterher schicken." Der Kater nickte leicht und sprintete dann los. Jail schaute ihm kurz nach, seufzte und kniete sich dann hin. Vorsichtig berührte sie den Schnee. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf die Kälte unter ihren Fingern, bis sich aus dem Schnee etwas formte. Jail öffnete die Augen und sah vor sich eine wunderschöne, elegante Katze, die nur aus Schnee zu bestehen schien. Die schöne Kätzin erwiederte den Blick ihrer Herrin aus Eisblauen Augen, bevor sie sich leicht verneigte. Ohne das Jail etwas sagte, wusste die Schneekatze, was sie zu tun hatte. Sie löste sich in leichte Schneflocken auf, die sofort in den Wald sausten. Als sie die beiden gefunden hatte, setzten die Flocken sich wieder zusammen und die Kätzin stand wieder da. Sie musterte kurz den Tiger und dann den jungen Mann auf dem Baumstumpf. Nach wenigen Sekunden wandte sie jedoch auch von diesem den Blick ab und seufzte traurig. Plötzlich kam Lionel durch das Unterholz gerannt. Keuchend sah er die Kätzin an. Meine Güte, Juno! Du bist einfach zu schnell!" Juno sah ihn nur traurig an und sagte dann mit einer sanften Stimme: "Der Bruder meiner Herrin ist wieder nicht dabei." Lionel knurrte leise. "Es kann doch nicht sein, dass wir Jail's Bruder nicht finden." Juno schenkte ihm ein trauriges Katzenlächeln. "Wir werden Master Alan gewiss auffinden. Nur leider noch nicht heute. Mit diesen Worten löste sich Juno's Körper wieder in hauchzarte Schneeflocken auf, die schnell verschwanden. Jail wartete schon gespannt, doch als die Schneeflocken auf sie zu kamen und sanft ihre Wangen streichelten, wusste sie, dass ihr Hoffen vergebens gewesen war. Die Flocken schwebten in den Himmel, lösten sich nach und nach auf, bis nichts mehr von ihnen zu sehen war. Wie in Trance öffnete Jail die Wagentür, stieg ein und fuhr los. Tränen flossen aus ihren Augen, rollten über ihre Wangen, während sie nur einen Gedanken hatte. Alan ... Wo bist du ...?


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#13

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 13.02.2011 18:48
von Gabriel • Stormier Guardian | 386 Beiträge

Gabriel horchte auf, als er Stimmen vernahm, lies aber vorerst seinen Bruder nicht aus den Augen. Als er aber dann die Namen Alan und Jail in einem Zusammenhang vernahm, sah er in die Richtung aus der die Stimmen kamen und entdeckte zwei Katzen, von denen eine sich in dem Moment in Schneeflocken auflöste. Als auch der Kater anstallten machte, sich abzuwenden, überlegte Gabriel nicht lange, sprang auf und landete vor der Katze, welche erschrocken zurückwich. "Keine Angst. Ich will nur etwas wissen. Ihr sucht Alan, richtig? Und das eben in dem Auto war seine Zwillingsschwester Jail, nicht wahr?" Der Kater nickte nur. "Kannst du mich zu Jail führen? Zufälligerweise habe ich Alan vor nicht allzu langer Zeit getroffen." Wieder nickte der Kater nur und Gabriel seufzte leise. Als er sich erneut zum gehen abwandte, drehte Gabe sich zu Miguel um der noch immer ausgelassen im Schnee tobte und nichts um sich herum wahrzunehmen schien. "Miguel, ich werde für eine Weile weg sein. Du kannst dich ja noch weiter hier aufhalten und wir treffen uns dann einach im Hotel, okay?" Mit einem brummen gab der übergroße Tiger seine Zustimmung und Gabriel folgte dem davonpreschenden Kater mühelos. Im rennen zog er seine Wollmütze über und versteckte seine Rute unter seiner Kleidung, ehe sie den Wald verliesen. Immer weiter folgte er dem Kater, bis er irgendwann vor einem Gebäude zum stehen kam. Gabriel sah sich nicht einmal wirklich um, er wollte nur zu Jail um ihr mitteilen zu können, dass auch ihr Bruder nach ihr suchte, und dass es ihm gut ging. Jedenfalls war es der Fall gewesen als sie sich das letzte mal gesehen hatten. Gabriel musste grinsen, als er an seine erste Begegnung mit Alan dachte, da hatte er, Gabriel, ihm den Arsch gerettet. Noch immer in Gedanken klopfte er an der Tür, doch es regte sich nichts. Gabriel versuchte es erneut. Doch auch dieses mal tat sich nichts. Genervt seufzte er und es trug auch nicht dazu bei das seine Laune sich besserte, als er sah, dass der Kater ein abgang machte. Also entweder hat der Kerl mich reingelegt, sie will mit niemandem reden oder sie ist gar nicht zu Hause. Immer noch überlegend welche Theorie nun stimmen könnte, zog Gabriel seine Schachtel mit Zigaretten hervor steckte sich eine in den Mund, zündete diese an und sog genüsslich den Tabak. Nach kurzer seit lies er sich vor der Treppe nieder und machte es sich so bequem wie möglich und wartete, entweder darauf, dass irgendwer, oder sie, kam oder sich überhaupt etwas in dem Gebäude etwas regte, und rauchte genüsslich seine Zigarette.


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#14

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 25.02.2011 20:54
von Spinell • Gast | 25 Beiträge

In der sternklaren Winternacht ertönte in der Ferne das laute Knattern eines Motors. Das Geräusch näherte sich einem düster aussehenden Gebäude in dessen Innern völlige Finsternis herrschte. Das leise quietschen von Reifen ertönte, bevor der Klang des laufenden Motors verstummte, als hätte er nie existiert. Aus einem der oberen Fenster beobachteten silberne Augen das ganze Geschehen. Als die junge Fahrerin des Motorrades abstieg und sich mühelos einen großen Gegenstand über die Schulter warf seufzte der Besitzer der Silberaugen kurz, bevor er sich vom Fenster entfernte um seinen "Gast" in Empfang zu nehmen.
Spinell stieß die Tür des Gebäudes auf und warf sie, ohne jegliche Beachtung der Nachtruhe wieder hinter sich zu. Sie lief einfach im Dunkeln gerade aus, bis sie in der Ferne eine geöffnete Tür sah durch die das sanfte Licht von Kerzen viel. Sie warf ihr Paket unliebsam auf den Boden und betrat den Raum. Ohne die Person zu beachten, die direkt neben der Tür wartete, warf sie sich mit einem lauten Seufzen auf das große rote Sofa. "Bekomme ich eigentlich die ganze Kohle jetzt wo der Typ tot ist?", fragte sie an den jungen Mann gewandt. "Ich freue mich auch dich zu sehen!", meinte er mit einem leicht sarkastischen Unterton. Spinell grinste. "Also, nein!" Er stieß sich von der Wand ab und setzte sich neben sie. "Das ist keine gute Zeit für Späße! Ich habe einen neuen Auftrag für dich heraus gesucht, Phil. In einer etwas weiter entfernten Stadt soll es einen Schwarzmarkt geben auf dem Katzenmenschen verkauft werden! Alle wollen den Betreiber tot sehen!" Spinell nickte nur. "Ich verstehe schon worauf du hinaus willst. Gib mir die Koordinaten und dann bin ich weg!" Seine silbernen Augen nahmen einen besorgten Blick an. "Einige von ihnen würden auch sehr gerne deinen Tod sehen ... bitte ... pass auf dich auf ...!" Spinell schenkte ihrem Gegenüber ein warmes Lächeln, bevor sie ihn auf die Wange küsste und liebevoll sein rechtes Katzenohr kraulte. "Solange auch nur einer von euch meine Fehler vergeben kann, so stürbe ich glücklich ... mach dir keine Sorgen um mich, Rutil!" Man sah ihm an, dass er mit den Tränen kämpfte. Doch schließlich gab er Spinell ein Blatt mit dessen Hilfe sie die Stadt finden konnte in der sie ihren nächsten Auftrag zu erledigen hatte. Sie stieg auf ihr Motorrad, ließ den Motor an und fuhr mit einigem Lärm los, welcher sich bald wieder in der Ferne verlor. "Bis bald, meine kleine Nachtigall ..."



Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern.
Es war die Nachtigall und nicht die Lerche,
Die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang;
Sie singt des Nachts auf dem Granatbaum dort.
Glaub, Lieber, mir: es war die Nachtigall.

zuletzt bearbeitet 25.02.2011 20:56 | nach oben springen

#15

RE: Heile Zusammenkunft, trotz drohender Gefahren?!

in Gruppen-RPG 25.02.2011 21:38
von Rin • Clueless Keeper | 202 Beiträge

Erschöpft saß Rin an der Wand ihrer Zelle gelehnt, so weit wie möglich von den Gitterstäben und der Tür entfernt. Seit Tagen kam der kleine, dicke Mann immer wieder zu ihr und kündigte eine Bevorstehende Auktion an. Durch diese Ankündigungen wurde sie stetig nervöser, was wohl der Sinn des ganzen war. Er wollte nicht, dass sie etwas dummes anstellte und er wusste, dass Rin Versteigerungen hasste und diese ihr Angst machten. Als sie seinen Geruch warnahm, sah sie erschrocken auf, denn etwas an seinem Geruch hatte sich verändert. Und dieser Geruch war ihr nur allzu vertraut. Er trug aus Silber bestehende Handschellen bei sich. Rin verkroch sich in die hinterste Ecke ihrer Zelle, obwohl sie wusste, dass es nicht viel brachte, zudem ihm auch noch seine Hirnlosen Handlanger folgten. Seufzend blieb der dicke Mann vor ihrer Zelle stehen und warf ihr noch einen traurigen, man könnte schon fast Schuldbewussten, Blick zu. Doch seine Worte waren alles andere als Schuldbewusst. "Es ist wieder so weit, meine Schöne. Heute wird eine Versteigerung stattfinden... Sie mich nicht so ein. Du weißt genau, dass es mir in der Seele wehtut dich zu verkaufen." Rin sah ihn ausdruckslos an, ehe sich auf ihren Lippen ein hasserfülltes, verachtendes und abwertendes Lächeln bildete. "Du verdammter Mistkerl! Du glaubst ja wohl selbst nicht, was du da von dir gibst. Und lange werd ich das betimmt nicht mehr mitmachen! Ich werde meine Familie in Sicherheit wissen, ehe ich dich eigenhändig töte!" Ihrem Gesicht entlas man reine Mordlust, als sie diese Worte leise fauchte. Auch dem Gesicht des Mannes konnte man etwas entnehmen, und es war alle andere als Überlegenheit. Eher wirkte er verunsichert und ängstlich. "Los ihr Idioten! Legt ihr endlich die Handschellen an, damit wir sie endlich Versteigern können und wieder Geld in die Kassen fließt!" Die Hirnlosen Idioten öffneten ihre Zelltür und kamen ebenfalls ängstlich auf Rin zu um ihr die Handschellen anzulegen, diese spielte dessinteresse vor, anscheinend wussten die Typen nicht, dass Silber ihr nichts ausmachte. Innerlich trug sie jedoch einen Kampf mit sich aus, während sie in richtung der Versteigerunssäle geführt wurde. Wie lange würde sie das noch über sich ergehen lassen können?
Sie seufzte schwer als sie hinter einem Vorhang auf die Bühne platziert wurde und mit einer aus Silber gefärtigten Kette am Boden befästigt wurde. Sie wusste, gleich würde die Auktion beginnen und sie setzte ein gespielt aggressives Lächeln auf, das ihre spitzen Zähne entblößte, als der Vorhang hochgezogen wurde. Den worten des viel zu dicken Mannes hörte sie nicht mehr zu. Viel zu oft hatte sie sie bereits gehört. Sie hoffte nur, dass es schnell vorbei sein würde.

zuletzt bearbeitet 26.02.2011 17:55 | nach oben springen


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